6.Folge Vom Wissen zur Weisheit

Shownotes

„Eigentlich weiß ich es doch.“
Wir wissen, dass wir geduldiger sein sollten. Wir wissen, dass Zuhören wichtig ist. Wir wissen, dass Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Mitgefühl unser Zusammenleben verbessern.
Und trotzdem handeln wir manchmal genau anders.
Warum?
Diese Folge untersucht die Lücke zwischen Wissen und Handeln.
Denn Wissen über Geduld macht uns noch nicht geduldig. Wissen über Gerechtigkeit macht uns noch nicht gerecht. Und ein Vortrag über Mitgefühl macht uns noch nicht mitfühlend.
Zwischen Erkenntnis und Handlung liegt etwas Entscheidendes:
unsere Entscheidung.
Und aus wiederholten Entscheidungen können Gewohnheiten entstehen – und aus ihnen entwickelt sich unser Charakter.
Leitfrage:
Warum tun wir so häufig nicht das, was wir längst als richtig erkannt haben?

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00:00:00: Ein Arzt sagt einem Menschen, sie sollten sich mehr bewegen.

00:00:27: Der Mensch versteht die Empfehlung, er weiß warum Bewegung gesund ist und er hatte es vielleicht selbst erkannt.

00:00:36: Ja, ich muss etwas verändern!

00:00:39: Er kauft Sportschule, nimmt sich vor, ab Montag gehe ich jeden Tag spazieren.

00:00:47: Montag kommt – es regnet.

00:00:51: Morgen Dienstag ist es viel zu tun.

00:00:56: Morgen Mittwoch ist er zu müde Und nach einigen Wochen stehen die neuen Sportschulen noch immer im Schrank.

00:01:05: Was hat diesen Menschen gefehlt?

00:01:08: Information wahrscheinlich nicht, auch Wissen und Verständnis waren vorhanden.

00:01:16: Vielleicht fehlten ihm nicht einmal die Erkenntnis – er wusste was sinnvoll wäre!

00:01:24: Und trotzdem hatte er nicht danach gehandelt.

00:01:27: Genau hier erkennen wir zwischen Wissen & Handeln liegt ein eigener Schritt.

00:01:37: Nehmen wir ein anderes Beispiel.

00:01:39: Wir wissen, dass zu hören wichtig ist.

00:01:42: Vielleicht haben wir sogar Bücher über Kommunikation gelesen?

00:01:47: Dann geraten wir in einen Streit – der andere sagt etwas das uns verletzt und plötzlich scheint unser gemeinsames Wissen über gute Kommunikationsverschunden zu sein!

00:02:01: Wir unterbrechen den anderen werden laut oder verteidigen und sagen vielleicht etwas, dass wir wenige Minuten später bereuen.

00:02:12: Wenn der Streit vorbei ist, sagen wir ich hätte es besser wissen müssen aber wahrscheinlich wussten wir sogar besser.

00:02:21: das Problem war nicht das fehlende Wissen.

00:02:24: Das Problem entstand in dem Augenblick indem dieses Wissen in Handlung übersetzt werden musste.

00:02:32: Hier kommen wir zu einem Gedanken den wir in den vergangenen folgen bereits vorbereitet haben.

00:02:39: Ein Mensch kann sehr viel über Geduld wissen, ohne selbst geduldig zu sein.

00:02:45: Er kann einen hervorragenden Vortrag über Wahrhaftigkeit halten und trotzdem Schwierigkeiten haben, selbst wahrhaftig zu handeln.

00:02:55: Ein Schüler kann überzeugend erklären warum Gerechtigkeit wichtig ist.

00:03:02: Interessant wird es aber in dem Moment indem Gerechtigkeit für ihn selbst ein Nachteil bedeutet.

00:03:10: Und wir können mit Gefühl wissenschaftlich erklären, doch was geschieht wenn vor uns tatsächlich einen Mensch steht der unsere Hilfe braucht?

00:03:21: Damit müssen wir etwas Wichtiges unterscheiden.

00:03:25: Wissen über eine Eigenschaft ist nicht dasselbe wie die entwickelte Eigenschaft selbst.

00:03:31: das ist ein gewaltiger Unterschied.

00:03:33: Das selbe gilt für die Wahrhaftigkeit.

00:03:37: Was jeder wird sagen, man soll die Wahrheit sagen – das ist einfach!

00:03:43: Aber stillen wir uns vor.

00:03:44: ich habe ein Fehler gemacht.

00:03:46: Niemand hat ihn bemerkt.

00:03:49: Wenn ich schweige passiert mir wahrscheinlich nichts.

00:03:52: Wenn nicht die Wahrheitssage muss sich dagegen mit unangenehmen Konsequenzen rechnen.

00:03:58: Jetzt verändert sich die Situation.

00:04:01: Die Frage lautet nicht mehr.

00:04:03: Ich weiß, dass Verhaftlichkeit wichtig ist.

00:04:07: Die Frage lautet, bin ich bereit nach dieser Erkenntnis zu handeln wenn es für mich unbequem wird?

00:04:15: Vielleicht zeigt sich die Eigenschaft genau dort, wenn sie etwas kostet.

00:04:22: Auch Gerechtigkeit klingt selbstverständlich.

00:04:25: Wir alle wollen gerecht behandelt werden Aber wie sieht das aus Wenn Gerechtlichkeit bedeutet dass ein anderer etwas bekommt, das wir selbst gern hätten.

00:04:39: Was geschieht wenn wir zugehen müssen?

00:04:42: Der andere hat Recht oder wenn wir erkennen ich habe diesen Menschen falsch beurteilt.

00:04:50: vielleicht müssen wir sogar feststellen, dass unser eigener Vorteil in einer bestimmten Situation ungerecht wäre.

00:04:59: dann wird aus einer schönen Idee eine Herausforderung und genau Dort beginnt die Verbindung zwischen Wissen und Charakter.

00:05:10: Vielleicht sollten wir geistige Eigenschaften deshalb nicht als schöne moralische Begriffe betrachten?

00:05:18: Wenn wir von Geduld, Mut, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, Mitgefühl, Verantwortung, Zuverlässigkeit oder Demut sprechen, reden.

00:05:34: Wir brauchen diese Eigenschaften mitten im täglichen Leben.

00:05:40: Vielleicht können wir sie sogar als Fähigkeiten des Charakters verstehen.

00:05:46: So wie ein Muskel durch Benutzung stärker wird, können auch Eigenschafte durch Anwendungen wachsen.

00:05:54: Geduld entwickelt sich indem wir geduld üben.

00:05:59: Verantwortung wächst wenn wir tatsächlich Verantwortung übernehmen Und Mut entsteht nicht dadurch, dass er über ihn lesen, sondern wenn wir trotz unserer Angst handeln.

00:06:14: Auch mitgefühlt wird lebendig, wenn wir lernen einen anderen Menschen wirklich wahrzunehmen und auf seine Situation zu reagieren – und Wahrhaftigkeit?

00:06:28: Sie entwickelt sich dort wo wir die Wahrheit auch dann achten wenn eine Unwahrheit bequemer wäre.

00:06:36: Das führt uns zu einer spannenden Frage, kann man Eigenschaften überhaupt lernen?

00:06:44: Ich glaube ja – aber anders als eine mathematische Formel!

00:06:50: Wir können ein Kind erklären was Verantwortung bedeutet.

00:06:55: Doch Verantwortung entsteht nicht allein durch Erklärung.

00:07:04: Verantwortung übertragen wird.

00:07:07: Vielleicht bekommt es eine Aufgabe in einer Gruppe und plötzlich merkt es, andere verlassen sich auf mich.

00:07:15: Wenn ich meine Aufgabe nicht erledige betrifft das nicht nur mich.

00:07:21: Jetzt wird Verantwortung erfahrbar.

00:07:24: Das selbe gilt für Zusammenarbeit.

00:07:28: Wir können Kindern ziehen Regeln über Kooperation geben.

00:07:33: Wirklich erfahren werden Sie Zusammenarbeit, aber vor allem dann wenn sie gemeinsam etwas schaffen müssen das keiner von Ihnen allein erreichen kann.

00:07:46: Hier erkennen wir erneut warum die Schulmodelle aus Folge vier so interessant waren.

00:07:54: Wenn Schule Kindern Freiheit gibt ihnen Verantwortung überträgt und Zusammenarbeit ermöglicht vermittelt sie nicht nur Wissen, sie schafft Übungsräume für Eigenschaften.

00:08:10: Aber diese Entwicklung beginnt nicht erst in der Schule.

00:08:14: Erinnern wir uns an Folge eins.

00:08:16: Eltern sind ersten Lehrer und sie leeren nicht nur durch Worte.

00:08:23: ein Kind beobachtet wie Erwachsene miteinander umgehen.

00:08:29: Es erlebt ob Sie Fehler zu geben und sich entschuldigen können.

00:08:34: Es hört, wie sie über Menschen sprechen, die gerade nicht anwesend sind.

00:08:40: Es erlebt, ob Erwachsene zuhören und ihre Versprechen halten.

00:08:48: Und es beobachtet sehr genau, wie Sie mit anderen umgehen, der schwächer ist oder wie Sie reagieren wenn Sie selbst ungerecht behandelt werden.

00:09:01: Das Kind bekommt also täglich Unterricht.

00:09:05: Nun steht über diesen Unterricht nicht unterrichtsfach Charakterbildung.

00:09:11: Es ist der Alltag, vielleicht ist der alltag sogar einer der wichtigsten Bildungsräume überhaupt?

00:09:18: Nun können wir unseren bisherigen Weg etwas genauer betrachten.

00:09:24: Wir haben gesehen wie aus eine Information Wissen und Auswissen Verstehen entstehen kann.

00:09:32: Manchmal entwickelt sich daraus Eine tiefe Erkenntnis Aber jetzt kommt etwas Neues hinzu.

00:09:41: Die Entscheidung Ich kann erkannt haben, das wäre richtig Doch nun muss ich entscheiden.

00:09:49: Tue ich es auch?

00:09:51: Und erst aus dieser Entscheidung Kann Handlung entstehen.

00:09:56: Vielleicht können wir unseren bisherigen Weg deshalb erweitern.

00:10:01: Information führt zu Wissen.

00:10:05: Wissen kann zu verstehen werden.

00:10:08: Aus Verstehen kann Erkenntnis entstehen, Erkenntniss verlangt irgendwann eine Entscheidung und eine Entscheidung wird es durch Handlung sichtbar.

00:10:22: Wenn wir diese Handlung immer wieder vollziehen, kann daraus eine Gewohnheit werden – und Gewohnheiten bringen schließlich unseren Charakter!

00:10:33: Nimmt mir noch einmal das Zuhören.

00:10:37: Ein einziges Mal aufmerksam zuzuhören, macht uns noch nicht so einen guten Zuhörer.

00:10:44: Aber wir können üben!

00:10:46: Beim nächsten Gespräch versuche ich den anderen wirklich ausreden zu lassen – vielleicht gelingt es?

00:10:53: Vielleicht auch nicht?

00:10:55: Beim nächsten mal versuche Ich es erneut.

00:10:58: Allmählich kann sich etwas verändern….

00:11:02: Was zunächst bewusste Anstrengung war … wird irgendwann selbstverständlicher.

00:11:10: Das ist ein wichtiger Gedanke, denn wir müssen nicht darauf warten eines morgens als geduldiger, gerechter oder mit fühlender Mensch aufzuwachen.

00:11:26: Eigenschaften entwickeln sich im Tun – vielleicht liegt genau darin die Brücke zwischen Wissen und Sein?

00:11:35: Nun könnte man sagen gut!

00:11:38: Wenn ich weiß Was richtig ist, muss ich mich eben dafür entscheiden.

00:11:43: Aber so einfach ist es nicht!

00:11:46: Unsere Entscheidungen entstehen nicht in einem leeren Raum.

00:11:51: Gewohnheiten und Ängste wirken mit auf uns ein.

00:11:55: Manchmal suchen wir Anerkennung Manchmal wollen wir einen persönlichen Vorteil nicht verlieren.

00:12:02: Gruppendruck kann ebenso eine Rolle spielen wie Ärger Verletzung oder schlicht die Verlockung des bequem Weges.

00:12:11: Stellen wir uns einen Jugendlichen in einer Gruppe vor.

00:12:15: Ein anderer wird ausgelacht, der Jugendliche erkennt.

00:12:20: das ist nicht richtig.

00:12:22: Vielleicht empfindet er sogar Mitgefühl Aber wenn er eingreift riskiert er selbst ausgelach zu werden.

00:12:31: Jetzt reicht Mitgefühlen allein möglicherweise nicht.

00:12:36: Er braucht noch etwas Mut Und plötzlich erkennen wir etwas Entscheidendes.

00:12:43: Geistige Eigenschaften wirken nicht isoliert, sie unterstützen sich gegenseitig.

00:12:51: Ein Mensch kann Mitgefühl besützen und trotzdem schweigen weil ihn in diesem Augenblick der Mut fehlt – ein anderer kann mutig sein aber ohne Gerechtigkeit kann sein Mut in eine falsche Richtung

00:13:07: gehen.".

00:13:08: Auch Wahrhaftigkeit braucht andere Eigenschaften, denn wenn Rücksicht vollkommen fehlt kann sich Verletzung plötzlich als unvermeintliche Ehrlichkeit ergeben.

00:13:20: Und selbst Geduld braucht Verantwortung – sonst kann aus Geduld irgendwann bloßes hinnehmen werden.

00:13:29: Das ist interessant!

00:13:31: Vielleicht besteht Charakter nicht aus einzelnen Eigenschaftens die nebeneinander in einem Regal stehen.

00:13:39: Sie müssen miteinander in Beziehung treten.

00:13:44: So wie unser Wissen Zusammenhänge braucht, brauchen auch unsere Eigenschaften

00:13:50: einander.".

00:13:52: Damit können wir einen Gedanken aus Folge V wieder aufnehmen!

00:13:57: Ein hochintelligenter Mensch kann außergewöhnliche Dinge entwickeln.

00:14:03: Ein kreativer Mensch kann neue Wege finden Aber weder Intelligenz noch Kreativität beantworten von sich aus die Frage, wofür?

00:14:15: Ein Mensch kann seine Fähigkeiten zum Wohl andere einsetzen oder ausschließlich für seinen eigenen Vorteil.

00:14:24: Er kann sein Wissen nutzen um zu heilen aber auch um zu manipulieren.

00:14:31: Technische Fähigkeit können etwas hervorbringen das Menschen hilft oder etwas, das ihm schadet.

00:14:40: Deshalb braucht Wissen Orientierung und genau hier bekommt geistige Eigenschaften eine Bedeutung die weit über persönliche Freundlichkeit hinausgeht.

00:14:54: Sie beeinflussen, wofür wir unser Wissen einsetzen.

00:14:58: Vielleicht haben wir Bildung lange zu früh für abgeschlossen erklärt.

00:15:04: Ein Mensch beendet die Schule absolviert seine Ausbildung oder ein Studium und besitzt schließlich einen Abschluss.

00:15:14: Wir sagen erst gut ausgebildet, aber vielleicht müssen wir zwei Begriffe unterscheiden – Ausbildung und Bildung.

00:15:23: Ausbildung vermittelt Fähigkeiten die wir benötigen um etwas zu können.

00:15:30: Bildung müssen darüber hinaus auch die Frage stellen Was für ein Mensch werde ich mit diesen Fähigkeiten?

00:15:40: Denn ein Mensch kann hervorragend ausgebildet sein und seine Fähigkeit trotzdem verantwortungslos einsetzen.

00:15:49: Vielleicht ist deshalb die Entwicklung des Charakters kein Zusatz zur Ausbildung, vielleicht gehört sie in ihre Mitte.

00:15:59: Nun müssen wir vorsichtig sein!

00:16:02: Soll Schule bestimmen, was ein guter Mensch ist?

00:16:06: Soll der Staat Kindern vorschreiben welche Persönlichkeit sie entwickeln sollen?

00:16:14: Das wäre problematisch.

00:16:16: Charakterbildung darf nicht zur ideologischen Belehrung werden aber daraus erfolgt nicht dass Schule wertfrei wäre schon die Art wie Menschen dort miteinander umgehen vermittelt wird.

00:16:32: Es macht einen Unterschied, ob Schüler mitreden dürfen und wie mit ihren Fehlern umgegangen wird.

00:16:40: Es macht ein Unterschied – ob Konflikte durch Macht oder durch Gespräch gelöst werden, ob Schwächere geschützt werden und ob Konkurrenz- oder Zusammenarbeit den Alltag bestimmt.

00:16:56: Und natürlich erleben Kinder auch, wie Lehrer mit ihnen sprechen und wie Schüler miteinander umgehen.

00:17:05: All das vermittelt Vorstellung davon, wie Menschen zusammenleben?

00:17:11: Die entscheidende Frage ist deshalb vielleicht nicht soll Schule Werte vermitteln sondern welche Werte verbittelt Schule ohnehin durch die Art, wie sie organisiert ist?

00:17:28: Damit können wir langsam zum Ausgangspunkt zurückkehren.

00:17:33: Wir haben gefragt, warum tun wir nicht automatisch das was wir wissen?

00:17:39: Weil zwischen Wissen und Handlung ein Mensch steht Ein Mensch mit Gewohnheiten und Ängsten Mit Interessen und Erfahrungen Aber auch mit Fähigkeiten Entscheidung zu treffen Und Eigenschaften zu entwickeln.

00:17:57: Deshalb reicht es nicht, einen Menschen mit immer mehr Wissen zu füllen.

00:18:03: Er muss lernen, mit diesem Wissen umzugehen – es zu prüfen und anzuwenden.

00:18:11: Und irgendwann muß er Verantwortung dafür übernehmen was er daraus macht!

00:18:17: Vielleicht ist das gelebtes Wissen?

00:18:22: Erinnern wir uns wieder an unser Samenkorn.

00:18:25: In Folge eins haben wir's erworben.

00:18:28: In Folge zwei haben wir gefragt, ob wir es besitzen.

00:18:33: In Folge drei haben wir begonnen zu verstehen was daran steht.

00:18:39: In folge vier haben wir nach einer Lernumgebung gefragt in dem es wachsen kann.

00:18:47: Infolge fünf bekam es Raum für kreativ und eigenes Denken – und heute geschieht etwas Entscheidendes!

00:18:58: Aus dem Wissen wird Handlung.

00:19:01: Das Samenkorn beginnt nicht nur zu wachsen, es beginnt Früchte zu tragen, aber damit stellen sich sofort eine neue Frage – welche Früche?

00:19:13: Denn nicht jede Handlung ist gut!

00:19:16: Ein Mensch kann entschlossen sein ohne dass seine Entschlossenheit automatisch dem Guten dient.

00:19:23: Er kann Mutik handeln, aber auch Mut braucht eine

00:19:27: Richtung.".

00:19:28: Vielleicht müssen wir deshalb in der nächsten Folge genauer betrachten, was wir bisher nur angerissen haben – die geistigen Eigenschaften.

00:19:39: Was sind Sie eigentlich?

00:19:41: Sind sie angebohrend oder können wir sie entwickeln?

00:19:45: Wie hängen sie miteinander zusammen?

00:19:49: und warum könnte gerade Ihre Entwicklung darüber entscheiden, was ein Mensch aus Sein Wiss

00:19:56: macht?".

00:19:58: Darum geht es in der nächsten Folge, in der Folge sieben.

00:20:02: Geistige Eigenschaften.

00:20:04: Wenn Wissen Charakter braucht Dann vielleicht zeigt sich Weisheit nicht darin Wie viel ein Mensch weiß.

00:20:13: Vielleicht zeigt es sich zunehmend darin wie er mit seinem Wissen lebt.

00:20:19: Ich freue mich wenn Sie wieder beim nächsten Mal dabei sind.

00:20:23: Bis zum nächsten mal Ihr Hans-Jahre im Thürtner.

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