4.Folge Vom Wissen zur Weisheit

Shownotes

Was soll Schule eigentlich leisten?
Soll sie vor allem Wissen vermitteln, Leistungen prüfen und Noten vergeben? Oder soll sie junge Menschen zugleich dazu befähigen, selbstständig zu denken, zusammenzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen?
Diese Folge hinterfragt Noten, Stoffpläne, Prüfungsdruck und Konkurrenz im deutschen Schulsystem – ohne Lehrer oder Schule pauschal abzuwerten. Der Blick nach Finnland und Dänemark sowie auf Jenaplan und Dalton zeigt: Bildung kann auch anders organisiert werden.
Dabei rückt eine Frage in den Mittelpunkt:
Wie können Schulen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Selbstständigkeit, Zusammenarbeit, Verantwortung und menschliche Werte fördern?
Leitfrage:
Was können wir von anderen Bildungswegen lernen, ohne sie einfach zu kopieren?

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00:00:01: Willkommen zum Podcast vom Wissen zur Weisheit.

00:00:05: Die heutige Folge lautet Schule neu denken, wissen Werte und die Freiheit zu lernen.

00:00:18: In den ersten drei Folgen dieser Reihe haben wir ein Weg zurückgelegt.

00:00:24: Wir haben beim neugierigen Kind begonnen Beim Kind das fragt Warum?

00:00:30: Wir haben gesehen wie Wissen erworben wird.

00:00:34: Wir haben mit Erich Fromm gefragt, ob man Wissen besitzen kann wie ein Arto.

00:00:40: Und schließlich haben wir in der letzten Folge darüber nachgedacht wann aus Wissen Verständnis und Ausverständnis Erkenntnis wert.

00:00:51: Nun kommen wir zu einem entscheidenden Punkt denn einen großen Teil unseres Wissens erwerben wir in einer Institution die uns viele Jahre unseres Lebens begleitet – in der Schule.

00:01:08: Deshalb müssen wir heute eine grundsätzliche Frage stellen, was soll Schule eigentlich leisten?

00:01:17: Soll sie möglichst viel Wissen vermitteln auf Prüfung vorbereiten?

00:01:23: Sollen Sie jungen Menschen miteinander vergleichen?

00:01:27: oder soll sie Menschen dazu befähigen selbstständig zu denken, Verantwortung übernehmen mit anderen zusammenzuleben.

00:01:37: Vielleicht lautet die eigentlich Frage sogar, was für einen Menschen wollen wird durch Bildung hervorbringen?

00:01:47: Zuerst möchte ich eines klarstellen – diese Folge soll keine Abrechnung mit Lehrerinnen und Lehrern sein!

00:01:56: Im Gegenteil viele Lehrer versuchen jeden Tag unter schwierigen Bedingungen Kindern gerecht zu werden Und selbstverständlich gibt es hervorragende Schulen in Deutschland.

00:02:10: Unsere Kritik richtet sich deshalb nicht gegen einzelne Lehrer, sie richtet auf Strukturen.

00:02:19: Deutschland hat Bildungsstandards und Lehrpläne Prüfungen Leistungsmessung und Abschlüsse entwickelt um Bildungsziele festzulegen und Leistung vergleichbar zu machen.

00:02:35: Das hat seinen Sinn.

00:02:37: Eine Gesellschaft muss wissen, ob grundlegende Fähigkeiten vermittelt werden.

00:02:44: Aber wir sollten trotzdem fragen – was geschieht wenn das Messbare immer wichtiger wird als der Schwer-Messbare?

00:02:54: Wir sind an Noten so sehr gewöhnt dass wir sich kaum noch grundsätzlich hinterfragen eine eins, eine zwei, eine drei oder eine vier.

00:03:06: Innerhalb weniger Sekunden scheint eine Zahl etwas darüber auszusagen, wie gut ein Kind in einem bestimmten Bereich ist.

00:03:17: Aber was misst diese Zahl tatsächlich?

00:03:20: Sein Wissen, seine Anstrengung, seine Kreativität, seine Entwicklung oder seine Fähigkeit anderen zu helfen – oder vielleicht sogar seinen Neugier!

00:03:38: eine ungewöhnliche Frage zu stellen?

00:03:41: oder vielleicht seine Fähigkeit, nach einem Fehler einen neuen Weg zu suchen?

00:03:48: Eine Note kann Leistung dokumentieren.

00:03:51: Aber sie kann niemals den ganzen Lernprozess eines Menschen abbilden.

00:03:57: und trotzdem können Noten eine ungeheure Bedeutung bekommen.

00:04:04: Kinder beginnen sich zu vergleichen.

00:04:06: was hast du?

00:04:08: ich habe eine zwei.

00:04:10: Plötzlich bekommt Lernen eine Rangfolge.

00:04:15: Und damit kann aus gemeinsamen Lernen Konkurrenz werden.

00:04:21: Dabei ist das Leben später fast immer auf Zusammenarbeit angewiesen, ein Krankenhaus funktioniert nicht durch einen einzelnen Menschen und eine Firma funktioniert nicht ohne Zusammenarbeit.

00:04:37: Wissenschaft entsteht durchaus Tausch.

00:04:41: Eine demokratische Gesellschaft funktioniert nur, wenn Menschen miteinander sprechen und Verantwortung füreinander übernehmen.

00:04:52: Warum sollte ausgerechnet Schule jungen Menschen vermitteln?

00:04:57: Dein Erfolg besteht vor allem darin besser abzuschneiden als andere.

00:05:05: Auch Lernpläne haben eine notwendige Aufgabe.

00:05:09: Wir können nicht einfach hoffen dass jedes Kind irgendwann zufällig Lesen, Schreiben oder Mathematik entdeckt.

00:05:18: Aber auch hier entsteht ein Problem.

00:05:21: Wenn aus Orientierung ein eigenes Pensum wird Dann lautet die Frage nicht mehr Hat das Kind verstanden?

00:05:30: Sondern Sind wir mit dem Leerstoff durch?

00:05:36: Das ist ein gewaltiger Unterschied Denn Kinder lernen nicht alle im gleichen Tempo.

00:05:43: Das eine kennt braucht länger.

00:05:46: Das andere begreift etwas sehr schnell und möchte tiefer einsteigen.

00:05:52: Ein drittes Kind findet über praktische Erfahrungen Zugang zu einem Thema Doch der Stundenplan sagt, die Zeit ist vorbei!

00:06:03: Das nächste Fach beginnt.

00:06:05: Vielleicht sollten wir deshalb häufiger fragen Muss sich das Kind den Stoffplan anpassen?

00:06:13: oder sollte sich lernen stärk aufs Kind orientieren.

00:06:17: Auch Prüfungen sind grundsätzlich nicht falsch, ein Mensch muss zeigen können was er gelernt hat!

00:06:25: Ein zukünftiger Arzt muss medizinisches Wissen nachweisen, ein Handwerker muss sein Handwerk beherrschen.

00:06:34: Aber die Frage lautet – Was prüfen wir?

00:06:38: Wenn Prüfung hauptsächlich verlangt gespeichertes Wissen zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederzugeben, fördern sie genau jene Gefahr über die wir in der ersten Folge gesprochen haben.

00:06:52: Das sogenannte Bolemi-Lern – Aufnehmen, Speichern, Wiedergeben, Vergessen.

00:07:00: Eine Prüfung müsste deshalb viel stärker fragen Kann ein Schüler Wissen anwenden Zusammenhänge herstellen Ein unbekanntes Problem lösen?

00:07:13: Kann er erklären warum er zu einer bestimmten Schussfolgerung gekommen ist, kann der gemeinsam mit anderen nach einer Lösung suchen und vielleicht sogar kann da eine gute Frage herstellen.

00:07:31: Hier liebt für mich eine der grundlegendsten Fragen von Bildung.

00:07:37: Wir leben in einer Welt deren große Probleme kein Mensch allein lösen kann Klimawandel Armut Migration Krieg und Frieden, technologische Veränderung, soziale Ungleichheit.

00:07:54: Für all diese Herausforderungen brauchen wir Menschen die Wissen besitzen.

00:08:00: Aber wir brauchen genauso Menschen, die zusammenarbeiten können, die zuhören, andere Sichtweisen aushalten, Verantwortung übernehmen, Konflikte lösen – und die ihre eigene Meinung korrigiert

00:08:17: können.".

00:08:18: Deshalb sollten wir uns fragen, warum trainieren wir Konkurrent stärker als Kooperation?

00:08:26: Wenn wir später Kooperation benötigen, schauen wir nach Finnland.

00:08:33: Auch dort gibt es Lehrpläne – auch dort werden Leistungen bewertet!

00:08:39: Finnland ist also keineswegs ein Land ohne Anforderung.

00:08:43: Aber die Gewichtung ist teilweise eine andere….

00:08:47: In der finnischen Grundbildung gibt es keine landesweiten standardisierten Prüfung für alle Schülerinnen und Schüler.

00:08:56: Die laufende Bewertung liegt wesentlich bei den Lehrkräften, und soll dem Lernprozess begleiten und unterstützen.

00:09:07: Das ist ein interessanter Gedanke – Bewertungen nicht nur als Urteil übers Lernen sondern als Hilfe für weiteres Lernen!

00:09:17: Auch die Lernpläne lassen Raum für lokale Gestaltung.

00:09:23: Damit entsteht mehr Verantwortung vor Ort!

00:09:26: Nicht jede Schule muss jede Lernentscheidung bis ins Detail auf dieselbe Weise treffen, der entscheidende Gedanke ist deshalb nicht wir müssen Finnland kopieren sondern was können wir daraus lernen?

00:09:43: Vielleicht dies Vertrauen kann ebenfalls ein Bildungsprinzip sein.

00:09:49: Dienemark ist ebenfalls interessant, auch hier sollten wir nicht romantisieren!

00:09:56: Die dänische Volksschule kennt durchaus Prüfung und Leistungsanforderungen aber schauen wir einmal auf ihr formuliertes Bildungsziel.

00:10:08: Schule soll nicht nur Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln sie soll die Lust am weiteren Lernen fördern Sie soll Möglichkeiten für Erfahrung, Vertiefung und Eigeninitiative schaffen.

00:10:23: Und sie soll jungen Menschen auf Beteiligung und Mitverantwortung in einer demokratischen Gesellschaft vorbereiten.

00:10:32: Das Schulleben soll von Gleichwertigkeit, geistiger Freiheit und Demokratie geprägt sein – das ist bemerkenswert!

00:10:42: Denn hier steht neben der Frage was weiß der Schüler?

00:10:47: Eine zweite, zu welchen Menschen entwickelt er sich?

00:10:52: Genau diese zweite Frage interessiert uns in dieser Podcast-Reihe.

00:10:58: Vielleicht liegt hier eine Schwäche unseres traditionellen Bildungsverhältnisses.

00:11:04: Wir trennen gerne hier Mathematik dort Geschichte Hier Deutsch dort Biologie Und irgendwo vielleicht noch Sozialverhalten.

00:11:16: Aber der Mensch besteht nicht aus Unterrichtsfächern.

00:11:20: Wissen, Denken, Gefühle Beziehung und Charakter gehören in ein- und denselben Menschen zusammen.

00:11:29: Deshalb brauchen wir neben fachlichen Wissen auch Eigenschaften wie Verantwortung Respekt Zuverlässigkeit Wut Geduld Gerechtigkeit Empathie und Kooperationsbereitschaft.

00:11:46: Ich möchte dafür den Begriff geistige Eigenschaften verwenden.

00:11:51: Nicht als zusätzliche Schulfach, nicht Montags Mathematik, Dienstag Deutsch, Mittwoch Mitgefühl – so funktioniert das nicht!

00:12:00: Geistige Eigenschaften entwickeln sich vor allem dadurch, dass sie gelebt und eingübt

00:12:06: werden.".

00:12:08: Da denke ich dann an Pippels Hierter.

00:12:10: Schauen Sie mal in der Podcast-Serie Pippel's Hierter.

00:12:14: da wird aufgezeichnet... was man in der Schule auch in Deutschland machen kann.

00:12:20: Verantwortung lernt man, indem man Verantwortung bekommt.

00:12:25: Zusammenarbeit lernt Man, indem Man zusammenarbeitet und Respekt lernt Mann in einer Umgebung, in der Menschen Respektpol miteinander umgehen.

00:12:37: Und auch Selbstständigkeit lernt MAN indem man Entscheidungen treffen darf und deren Folgen erlebt.

00:12:46: Vielleicht müssen wir deshalb weniger unterrichtet, als praktiziert werden.

00:12:51: Damit kommen wir zu einem interessanten pädagogischen Ansatz – jener Plan.

00:12:59: Wir werden dieses Schulmodell später einmal ausführlich betrachten.

00:13:04: Heute möchte ich nur einige Gedanken herausgreifen.

00:13:08: In jeder Plan wird Schule stärker als Gemeinschaft verstanden Ein bekanntes Grundmuster Bildend vier Tätigkeiten.

00:13:21: Gespräch, Arbeit, Spiel, Feier.

00:13:25: Schon diese vier Begriffe zeigen ein anderes Bild von Schule.

00:13:30: Das Kind wird nicht ausschließlich als Entfänger von Lehrstoff betrachtet.

00:13:37: Lernen gesteht im Gespräch Im gemeinsamen Arbeiten, im Spiel und im gemeinschaftlichen Leben.

00:13:46: In jener Plan-Schulen finden wir außerdem Jahresübergreifende Gruppen und Formen der individuellen Rückmeldung.

00:13:55: Konkret der Ausgestaltung kann sich von Schule zu Schule unterscheiden.

00:14:01: Der entscheidende Gedanke für unsere Betrachtung lautet, das Kind soll sich nicht nur auf pachlich entwickeln sondern als Teil einer Gemeinschaft um.

00:14:13: plötzlich bekommen Eigenschaften wie Rücksichtnahme zuhören, Verantwortung und gegenseitige Hilfe einen ganz praktischen Sinn.

00:14:23: Sie stehen nicht auf einem Arbeitsblatt – sie werden gebraucht!

00:14:29: Ein anderer interessanter Ansatz ist der deuten Plan, der auf Helen Porcos zurückgeht.

00:14:36: Hier begegnen uns Begriffe die hervorragend zu unserer bisherigen Podcast-Reihe passen.

00:14:42: Freiheit, Verantwortung, Selbstständigkeit Zusammenarbeit.

00:14:48: Die Schülerinnen und Schüler erhalten innerhalb eines vorgegebenen Rahmens mehr Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess, sie müssen planen, Entscheidungen treffen, Arbeitsaufträge erledigen, Hilfe suchen wenn Sie nicht weiterkommen – und mit anderen zusammenarbeiten.

00:15:11: Dabei ist Freiheit nicht mit Beliebigkeit zu

00:15:14: verwechseln.".

00:15:16: Das finde ich besonders wichtig.

00:15:18: Freiheit bedeutet nicht, Ich mache einfach was ich will, sondern ich bekomme einen Handlungsspielraum und übernehme Verantwortung dafür.

00:15:31: Damit wird Schude selbst zu einem Übungsraum für Eigenschaften die ein Mensch später im Leben benötigt.

00:15:38: Jener Plan und Dolten sind nicht dasselbe – und wir sollten auch diese Modelle nicht idealisieren!

00:15:46: Keine Schulform löst automatisch alle Probleme, aber beide stellen Fragen die für unsere Podcast-Reihe wichtig sind.

00:15:56: Was geschieht wenn wir Schülern mehr Verantwortung zutrauen?

00:16:01: Was geschht wenn Zusammenarbeit nicht als unerlaubtes Abschreiben betrachtet wird sondern als Fähigkeit, die gelernt werden muss?

00:16:16: sondern Ausgangspunkt eines Lernprozesses werden.

00:16:21: Und was geschieht, wenn Schule nicht nur fragt wie viel Stoff haben wir vermittelt?

00:16:28: Sondern was ist im Schüler entstanden?

00:16:31: Kehren wir noch einmal zu unseren geistigen Eigenschaften zurück!

00:16:36: Ein Schüler kann eine Definition von Gerechtigkeit auswendig lernen aber dadurch ist er noch nicht gerecht.

00:16:44: Er kann fünf Regeln guter zusammenarbeiten, aber dadurch kann er noch lange nicht gut mit anderen zusammenarbeiten.

00:16:54: Er kann einen Aufsatz über Verantwortung schreiben.

00:16:58: Aber ihn übernimmt der Verantwortung wenn etwas schief geht?

00:17:02: Hier begegnen wir wieder den zentralen Gedanken unserer Reihe.

00:17:07: Wissen allein genügt nicht!

00:17:10: Geistige Eigenschaften müssen erlebt, erprobt und eingeübt

00:17:14: werden.".

00:17:16: Ein Kind muss erfahren, wie fühlt es sich an Verantwortung zu übernehmen.

00:17:22: Wie gehe ich damit um wenn jemand anderer Meinung ist?

00:17:26: Kann ich zugeben dass ich ein Fehler gemacht habe?

00:17:30: Kann nicht einem anderen helfen obwohl ich dadurch selbst keinen Vorteil habe?

00:17:36: kann nicht meine Freiheit nutzen das sie die Freiheit eines anderen nicht verletzt?

00:17:43: Das sind Bildungsfragen Vielleicht sogar einige der wichtigsten.

00:17:50: Und nun sollten wir nicht fragen, welches Land hat das beste Schuhsystem?

00:17:55: Das wäre zu einfach!

00:17:57: Wir sollten auch nicht fragen welche Schulform müssen wir kopieren?

00:18:03: Die interessantere Frage lautet Welche Erkenntnisse können wir übernehmen?

00:18:09: Vielleicht diese Erstens Wissen bleibt unverzichtbar aber Wissen muss verstanden und angewendet werden.

00:18:19: Zweitens Bewertung sollte lernen unterstützen, nicht nur Menschen sortieren.

00:18:27: Drittens Kinder brauchen nicht nur Vorgaben sondern auch Freiräume in denen sie selbstständig decken können.

00:18:36: Viertens Freiheit und Verantwortung gehören zusammen.

00:18:42: Fünftens Zusammenarbeit ist keine Nebensache, sondern eine zentrale Fähigkeit für das Lernen.

00:18:53: Und sechstens Schule hat nicht nur mit Wissenverbindung zu tun – sie ist immer auch ein sozialer und menschlicher Entwicklungsraum!

00:19:04: Und vielleicht am wichtigsten Geistige Eigenschaften entstehen nicht dadurch, dass wir über Sie sprechen?

00:19:15: wenn Menschen Gelegenheit bekommen, sie zu leben.

00:19:19: Damit sind wir an einem spannenden Punkt angekommen.

00:19:24: Wir haben gesehen dass Schule anders gedacht werden kann.

00:19:29: Findeland zeigt uns interessante Möglichkeiten einer stärker lernbegleitenden Bewertung und größere Verantwortung vor Ort.

00:19:40: Genemark verbindet Wissen ausdrücklich mit persönlicher Entwicklung Mit Verantwortung und Demokratie.

00:19:48: Jener Plan zeigt uns Schule stärker als Gemeinschaft, deuten verbindet Freiheit mit Verantwortung Selbstständigkeit und Zusammenarbeit.

00:20:01: Aber nun entsteht eine neue Frage.

00:20:04: Wir können Unterricht Stundenpläne Prüfung verändern Und wir können sogar ganze Schulen verändern.

00:20:13: Doch Wie entsteht eigentlich selbstständiges und kreatives Denken?

00:20:19: Kann man Kreativität unterrichten, was geschieht mit einem Kind wenn es nicht nur die richtige Antwort finden soll sondern eigene Lösungswege entwickeln darf.

00:20:32: Und welche Rolle spielen dabei Fehler Neugier Freiheit und die Möglichkeit etwas selbst auszuprobieren?

00:20:43: Vielleicht brauchen wir in der Zukunft nicht hauptsächlich Menschen, die bereits bekannte Antworten besonders gut wiedergeben können.

00:20:52: Vielleicht brauchen weh Menschen ,die angesichts neuer Probleme, neue Fragen stellen und neue Antworten finden können.

00:21:01: Und damit kommen wir zur nächsten Folge.

00:21:04: Die Folge V hat den Titel «Kreativität entsteht dort wo denken erlaubt ist».

00:21:13: Die Zukunft wird nicht nur Menschen brauchen, die wissen was bereits bekannt ist.

00:21:21: Sie werden Menschen brauchen die den Mut und die Fähigkeit besitzen über das Bekannte

00:21:38: hinauszudenken.".

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