Minderheiten unter Druck.
Shownotes
IRAN wirft Juden und Bahai Spionage vor.
Verfolgung der Bahai im Iran
Die Bahai sind die größte nicht anerkannte religiöse Minderheit im Iran. Seit der islamischen Revolution 1979 werden sie systematisch diskriminiert.
Typische Formen der Verfolgung sind:
Verhaftungen und Gefängnisstrafen nur wegen ihres Glaubens
Enteignung von Häusern und Geschäften
Ausschluss von Universitäten und vielen Berufen
Zerstörung von Friedhöfen und religiösen Stätten
Seit 1979 wurden über 200 Bahai hingerichtet und Tausende inhaftiert.
Die Gründe liegen vor allem darin, dass der Bahai-Glaube von manchen religiösen Autoritäten als „häretisch“ angesehen wird, weil er nach dem Islam noch einen weiteren Propheten anerkennt.
Situation der Juden im Iran
Die Lage der Juden ist etwas komplizierter.
Es gibt heute noch eine kleine jüdische Gemeinde im Iran (eine der ältesten der Welt).
Formal ist sie als religiöse Minderheit anerkannt.
Aber gleichzeitig existieren:
staatliche antiisraelische und antisemitische Propaganda
politische Spannungen und Holocaust-Relativierung im Regime.
Viele iranische Juden sind deshalb im Laufe der Jahrzehnte ausgewandert.
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